Mittwoch, 4. Februar 2015

Vergänglich - auf dem Reiterhof

Es ist schon etwas her, dass ich zuletzt etwas an meinem Projekt Vergänglich gearbeitet habe. Ein Projekt bei dem ich marodes, kaputtes, unansehnliches oder einfach vergessenes wieder in Erinnerung holen möchte. Mehr zu dieser Idee gibt es HIER.

Eingeladen waren wir, eine Bekannte sollten wir auf dem Reiterhof besuchen. Ein Hof, der an dem Bornekamp grenzt. Es ist ein Typische Anlage, wie es viele in den Vororten rund um die Kreisstadt Unna existieren.
Es war ein sehr kalter Nachmittag, vom Vortag lag noch ein "wenig" Schnee, von der weißen Pracht gab es bis jetzt ja leider in unserer Region nicht ganz so viel. Die Hoffnung, dass ich eine schöne, märchenhafte Winterlandschaft aufnehmen kann, habe ich für diesen Winter eigentlich schon aufgegeben. Es war zwar sehr wenig Schnee vorhanden, dennoch klickte ein paar mal der Auslöser, als ich durch den Sucher meiner Kamera mir die Landschaft anschaute. Lieber wenig Schnee 2015 fotografieren, als gar keinen. Auf den Winter ist halt kein verlass mehr.



Als ich auf dem Reiterhof ankam sah ich ein typisches Bild für die meisten ansässigen Höfe in unserer Region. Viele Gegenstände, die einst eine Bedeutung für ihre Besitzer hatten lagen verstreut auf dem Gelände herum. Achtlos auf dem Hof verteilt oder vielleicht doch gezielt platziert, wobei mir allerdings der eigentliche Sinn dahinter fehlt. Meistens zumindest, dennoch einige Dinge hatten eine neue Aufgabe von dem Landwirt zugeteilt bekommen, wie zum Beispiel alte Autoreifen die jetzt dafür sorge tragen, dass Planen nicht vom Wind weggeweht werden oder Holzpaletten die einen Steg über eine Sumpfartige Wiese bilden.
Es gab soviel zu entdecken, so vieles zu fotografieren, dass ich gar nicht mehr merkte, wie kalt es eigentlich war. Ich war in meinem Element, den Blick immer nur durch den Sucher gerichtet, streunerte ich auf dem Gelände umher, immer auf der Suche nach was Vergänglichem.
Ich möchte gar nicht wissen, was für einen Eindruck ich für die Außenstehenden, die Reiter und Reiterinnen, die sich gerade um Ihre Pferde kümmerten machte.
Wieviele haben sich wohl gefragt, "Mensch was zum Teufel fotografiert er denn da gerade?"

Ich möchte Euch hier einfach nur einige Aufnahmen zeigen, die ich an diesem Nachmittag auf dem Reiterhof gemacht hatte. Ich denke, dass viele der Aufnahmen optimal zu meinem Projekt Vergänglich passen.








Es war ein kalter Nachmittag, aber es macht mal wieder richtig Spaß mit der Kamera zu arbeiten. Aber auch als ich wieder zu Hause war, in der beheißten Wohnung, einen Kaffe trank und  einige Zeit, mit der Bildbearbeitung am Computer verbrachte hatte ich viel freude. Die Aufnahmen habe ich alle mit dem Photoshop Plugin NIK Silver Efex Pro ins schwarzweiße konvertiert. Ich achtete dabei, dass ich die Stimmung, was ich fühlte und was ich für mein Fotoprojekt Vergänglich aussagen möchte transportieren konnte.

Ich hoffe, dass Euch diese Aufnahmen gefallen.


Über ein Feedback in Form eines Kommetares würde ich mich sehr freuen.
Ich wünsche Euch noch viel Spaß beim betrachten der Fotos und besucht mich doch mal bei der Fotocommunity, auf Flickr oder bei 500px.



Kommentare:

  1. Vergängliches fasziniert mich auch immer wieder.
    Die Stimmung kommt sehr gut rüber. Besonders die Aufnahme mit den Autoreifen finde ich hat etwas.

    Und mit dem Winter hast Du wirklich recht. Lieber ein bisschen Schnee vor der Linse als gar keinen.^^
    Hier trägt das bisschen Schnee aber sehr zu Stimmung bei. Absolut passend.

    Liebe Grüße
    Sonja

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  2. Sehr stimmungsvoll. Der Hof wirkt kalt und verlassen. Die Serie gefällt mir gut, besonders das Bild mit den Autoreifen.

    Lieben Gruß!
    Detlef

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  3. Tolles Projekt und sehr schöne Aufnahmen. Die Autoreifen gefallen mir auch am besten.
    Ich konnte dieses Jahr leider keine Schnee-Fotos machen. Wir hatten nur einmal ca 2 cm, die Mittags schon wieder weg waren...

    Danke für dein Kommentar zu meinen Dingen mit Gesicht. Da hast du natürlich recht. Beim Auto wurde etwas nachgeholfen.
    Ich halte weiterhin meine Augen offen und hoffe, bald wieder neue Dinge mit Gesicht zeigen zu können.

    Liebe Grüße
    Maren

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