Sonntag, 15. Dezember 2013

PROJEKT 364 - Halbzeit, ein Zwischenresümee

Ein halbes Jahr ist es her, dass ich mit dem PROJEKT 364 begonnen habe. Ein Projekt, bei dem ich täglich ein Foto mit dem Smartphone mache und dieses mit Hilfe von diversen Apps auch damit bearbeite. Tagesaktuell wird dann das Ergebnis auf meiner Facebook Fanseite und meinem Google+ Profil gepostet.


Halbzeit, 6 Monat sind jetzt um, da macht man sich so einige Gedanken zu dem Projekt.

  • Warum habe ich dieses Projekt eigentlich ins Leben gerufen?
  • 364 Tage, habe ich mich mit diesem Zeitraum übernommen?
  • Was habe ich aus dem PROJEKT 364 bis jetzt gelernt?






Hier jetzt ein kleines Zwischenresümee


Warum habe ich dieses Projekt eigentlich ins Leben gerufen?




Eigentlich mehr durch ein Zufall habe ich mit meinem Smartphone, dem Samsung Galaxy S2 ein Foto gemacht. Ich besitze zwar schon seit längerem Handys, die ein Kamera mit eingebaut haben, habe diese aber nie benutzt. Als Hobbyfotograf, der seit einigen Jahren sich mit der Fotografie beschäftigt, bestrebt immer besser zu werden und auf der Suche nach dem ultimativen Foto ist, habe ich mich immer gestreubt mit dem Handy ein Foto zu machen. Warum, kann ich eigentlich gar nicht sagen, ist halt so gewesen. Irgendwann war es soweit, ich drückte den Auslöser, besser gesagt ich tippte auf den Auslöse Button des Displays meines Smartphones, was ich da sah, überraschte mich und zwar positiv. Ich habe mir dann eine App besorgt, mit der ich die Fotos mit dem
Smartphone bearbeiten konnte, Pixlr Express war es und ich war begeistert, was ich mit diesem Programm machen konnte. Die vielen Effekte und Überlagerungen haben mich begeistert und es machte Spaß damit zu arbeiten. Nach und nach kamen noch weitere Apps dazu.
Ab und zu mal eines dieser Werke auf Facebook gepostet und auf die Reaktionen wartend, habe ich gefallen daran gefunden, wie einfach das alles doch ist, Foto schießen, sofortige Bearbeitung und mit einem Klick auch schon in ein soziales Netzwerk gepostet.
Es war eine Zeit, in der ich beruflich und privat in meinem Hobby, der Fotografie eingeschrenkt war. Ich habe einfach keine Zeit gefunden, mir fehlte auch die Motivation meine Kameratasche zu packen, los ziehen, auf der Jagd nach einem geeigneten Motiv, anschließend den PC hochfahren und die gemachten Fotos zu sichten und bearbeiten.
Es gefiel mir, das ich mit dem Smartphone ohne viel Aufwand, ohne viel Zeit investieren zu müssen dennoch meinem Hobby nach gehen konnte.

 
Ich fragte mich, wie gut sind die Fotos, kann man mit diversen Aufnahmetechniken experimentieren, welche Möglichkeit bietet mir die Bildbearbeitung?
Da ich trotz Zeitmangel eine Herrausforderung suchte, habe ich das PROJEKT 364 ins Leben gerufen, um mir genau diese Frage auch selber beantworten zu können.






364 Tage, habe ich mich mit diesem Zeitraum übernommen?

364 Tage, also genau 1 Jahr ist schon ein sehr langer Zeitraum für ein Projekt. Ich habe mir auch vorher sehr gut überlegt, ob dieses überhaupt machbar ist. Würde ich es durchhalten können? Was könnte alles das Projekt zum kippen bringen?

Da aber mein Ziel es war zu schauen ob man diverse Aufnahmetechniken mit dem Smartphone hinbekommt, und da ich mich vorher noch nicht mit der Handyfotografie beschäftigt hatte, und ich noch vieles darüber lernen und mir aneignen musste, schien mir der Zeitraum von einem Jahr genau richtig. Einen Monat oder sogar eine Woche wäre viel zu kurz gewesen, es sollte ja auch hoffentlich eine Verbesserung meiner Werke zu erkennen sein.

Da das Projekt auch einen aussagekräftigen Namen bekommen musste, fand ich das PROJEKT 364 genau richtig.


Ein halbes Jahr ist jetzt um, Halbzeit, habe ich mich jetzt damit übernommen?

Nein, mehr als 182 Fotos habe ich mittlerweile gemacht, es entstanden Bilder aus den verschiedensten Kategorien, Landschaftsaufnahmen, Architekturfotos, Streetlife, Schwarzweiß und Fotos die ich mit diversen Filtern versehen habe befinden sich mittlerweile in meiner, eigens dafür angelegte Galerie. Es macht mir sehr viel Spaß, auch noch nach einen halben Jahr und ich konnte sowohl bei Facebook und vorallem bei Google+ wertvolle Kontakte knüpfen. Durch die Wechsel der Jahreszeiten und die verschiedenen Wettersituationen werde ich auch Monat für Monat vor neuen Herrausforderungen gestellt. Jetzt zum Beispiel, in der kalte Jahreszeit gehe ich im dunkeln zur Arbeit, wenn der Feierabend ruft, geht die Sonne bereits wieder unter, so werde ich mich wohl in der nächsten Zeit entsprechend mehr auf die Nachtaufnahmen konzentrieren müssen. Nicht mehr lange und ich werde mich mit unterschiedlichen Lichtsituationen bei Winterlandschaften beschäftigen müssen. Wenn dann der Frühling kommt und ich mit Sicherheit viele Makroaufnahmen von, aus dem Winterschlaf erwachenden Frühblühern machen kann ist das PROJEKT 364 auch schon bald beendet.





Was habe ich aus dem PROJEKT 364 bis jetzt gelernt?

Als Fotograf oder Hobbyfotograf geht man mit ganz anderen Augen durchs Leben, man achtet auf viel mehr Sachen, auf Details die man auf den Sensor, bzw. der Speicherkarte bannen kann.  Durch das Projekt bin ich allerdings zusätzlich im Zugzwang, ich MUSS täglich ein brauchbares Motiv finden. Ich bin deshalb täglich gezielt auf der Suche nach dem geeigneten Foto, welches ich dann auf meiner Facebook Fanseite und meinem Google+ Profil posten kann. Es sollen abwechslungsreiche, spannende, einfach gesagt Aufnahmen sein, die Ihr Euch gerne anschauen sollt und die ich Euch auch gerne zeige.

Aber was habe ich denn nun gelernt?
Ich habe in der Zeit mein Smartphone besser kennengelernt, bei etwas schwierigeren Lichtsituationen beispielsweise, weiß ich wie ich dennoch ein recht gutes Foto hinbekomme, wo die reine Automatikfunktion des Handy versagen würde. Es sind stimmungsvolle Nachtaufnahmen möglich ohne den Blitz einsetzen zu müssen und ich bin in der Lage durch Bewegungsunschärfen eine gewisse dynamik in Fotos wiederzugeben. Des weiteren habe ich gelernt, dass selbst alltägliches es manchmal wert ist, dass man sich damit ein wenig beschäftigt und es sich lohnen kann, dieses für die Nachwelt zu archivieren. Ich denke schon, dass ich mein fotografisches Auge etwas mehr geschult habe und so etwas schneller ein mögliches Fotomotiv erkennen kann. Es kommt ja auch darauf an, wem man seine Werke zeigt, gerade bei Google+ zum Beispiel habe ich ein internationales Publikum. Was für mich normal ist, einige Streetlifeaufnahmen von alltäglichen Situationen auf der Straße zum Beispiel muß nicht unbedingt im Asiatischen Raum auch alltäglich sein. Es liegt aber auch immer im Auge des Betrachters, Geschmäcker sind nun mal sehr unterschiedlich.




Das war es mit dem kleinen Zwischenresümee, ein kleiner Bericht bei dem ich mir selber einige Fragen beantwortet habe, die nach einem halben Jahr des PROKEKT 364 aufkamen.






Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner Lebensgefährtin Christina bedanken, die mit mir sehr viel Geduld hat, wenn ich manchmal nochmal los ziehe um Fotos zu machen, Abends auf der Couch die Tagesaufnahmen im Smartphone sichte und einige dann bearbeite. Ich beziehe Christina gerne mit ein, manchmal kann ich mich nicht für ein Foto entscheiden, welches ich dann posten werde, so nimmt sie mir die Entscheidung oft ab.


Ein weiterer Dank, ein ganz großer Dank geht natürlich an Euch, den Lesern meines Blogs, den Fans meiner Facebook Fanseite, meines Google+ Profils und denen die mich persönlich auf das PROJEKT 364 ansprechen. Ich bedanke mich für die vielen “gefällt mir” und “+1” Klicks, ich bedanke mich für Eure vielen Kommentare. Euer Zeichen, dass es Euch gefällt, Euer Feedback, ob Lob oder Kritik hilft mir besser zu werden. Mit Euren Fragen und Verbesserungsvorschläge zeigt Ihr mir, dass es richtig war, das PROJEKT 364 ins Leben zu rufen.
Ich freue mich schon auf die zweite Hälfte, den nächsten halben Jahr und ich würde mich freuen, wenn ich weitere Fans und Leser meines Blogs bekomme.


Erzählt also Euren Freunden vom Projekt 364, teilt Fotos und die Monatsberichte, die Euch besonders gefallen und/oder dieses Zwischenresümee in sozialen Netzwerken und helft mir dabei.



Ich danke Euch allen,
Andreas

Hinweis: Falls Ihr nicht bei einem sozialen Netzwerk angemeldet seid, könnt Ihr trotzdem Euch meine Facebook Fanseite und mein Google+ Profil anschauen, da beide öffentlich sind, lediglich die Kommentarfunktion kann nicht genutzt werde, wie auch die "gefällt mir" und "+1" Klicks.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.